Frühjahrstreffen · 2024

Auf Uhrenspurensuche im Schwarzwald

26 Teilnehmer besuchten Hanhart, die Uhrmacherschule Furtwangen, Junghans und zwei Uhrenmuseen im Schwarzwald.

Auf Uhrenspurensuche im Schwarzwald

Hanhart und Uhrmacherschule

Dirk Dornblüth, Günter Hegemann und Norbert Albers organisierten die Reise für 26 Uhrmacherinnen, Uhrmacher und Angehörige. Bei Hanhart in Gütenbach überraschte das Museum mit Stoppuhren, Chronographen, Armbanduhrenweckern und Spionage-Chronographen; in der Fertigung beeindruckten Maschinenpark und Wissenstiefe.

Im Robert-Gerwig-Schulzentrum Furtwangen traf traditionelles Uhrmacherhandwerk auf CNC-Technik und computergestützte Konstruktion. Besonders erfreulich: Der Abschlussjahrgang hatte bereits vollständig Jobzusagen.

Junghans und Deutsches Uhrenmuseum

Der Junghans-Terrassenbau vermittelte Industriearchitektur, Arbeitsgeschichte, Schwarzwalduhren und Musikautomaten. Auf dem Areal folgten das Uhrenindustriemuseum, das Dieselkraftwerk und die Sammlung Steim.

Im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen führte FHU-Mitglied Mathias Beck. Eine mitgebrachte Schwarzwalduhr aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde anhand von Werk-, Zifferblatt- und Montagekennzeichnungen eingehend untersucht.

Uhrenindustrie in Villingen-Schwenningen

Im Uhrenindustriemuseum erklärten Ehrenamtliche die Geschichte von Bürk, Mauthe und Kienzle. Historische Maschinen produzierten weiterhin Teile für einen funktionsfähigen Museumswecker und machten industrielle Fertigung unmittelbar erlebbar.

Der ausführliche Reisebericht von Elke Hackland und das offizielle Protokoll ergänzen sich zu diesem Beitrag. Besonderer Dank gilt den Organisatoren, Mathias Beck sowie allen Fahrerinnen und Fahrern.